Smart Data Innovation Challenges

Das Ziel der SDIC-Mikroprojekte ist es, eine kurze Zeitspanne zwischen Idee und Umsetzung von KI-Forschung zu erreichen. Ab August 2021 fördert das BMBF bis zu 7 zusätzliche KI-Mikroprojekte am DFKI, Forschungszentrum Jülich, Fraunhofer Gesellschaft und KIT mit jeweils maximal 6 Personenmonaten an Industriedaten im Smart Data Innovation Lab (SDIL). Gefördert werden die besten Projektideen mit klarem Bezug zu Industriedaten unter Einbeziehung von Unternehmen (oder auch der öffentlichen Hand) als assoziierte Anwendungspartner und Datenlieferanten. Gefördert werden sollen jeweils mehrere Projekte in folgenden Schwerpunktbereichen:

KI-Mikroprojekte auf räumlichen Daten oder Graphen

Priorisiert werden sollen Mikroprojekte, welche Zusammenhänge auf mehrdimensionalen, räumliche Daten und Netzwerken (wie zum Beispiel hyperspektrale Fernbeobachtungsdaten oder heterogen verknüpfte Daten aus Wissensgraphen) mittels KI analysieren. Insbesondere sollen neuartige Lernarchitekturen gefördert werden, welche den Bezug von Datenpunkten und über einfache sequenzielle Muster oder 2D-Convolutions hinaus modellieren. Im Zentrum stehen für die industrielle Praxis relevante Daten, die sich einer einfachen Anwendung von klassischen ML Methoden für Tabellen, Bitmaps oder Sequenzen entziehen.

KI-Mikroprojekte zu rechenintensiven datensparsamen Lernen

Die Verfügbarkeit von großen, geeigneten Datensätzen ist oft eine hohe Hürde für die Anwendung von Modellen wie tiefen Neuronalen Netzen. Priorisiert sollen Projekte gefördert werden, welche die Rechenleistung des SDIL dazu nutzen Modelle oder Daten auf Fragestellung zu adaptieren, die mit klassischen datengetriebenen maschinellen Lernansätzen nicht adressierbar wären. Wichtig ist jedoch auch hier eine repräsentative Menge industrieller Daten zur Validierung der Ansätze.

Themen-offene KI-Mikroprojekte im gesamten Modelllebenszyklus

Zusätzlich sollen neue Forschungs-Impulse mit hohem Anwendungspotential gefördert werden. Dabei soll die praktische Umsetzung von KI auf Betriebsdaten im Vordergrund stehen. Hierzu soll gezeigt, werden wie offline gelernte Modelle für die Ausführung innerhalb des SDIL und in den angeschlossenen Cloud-Lösungen optimiert werden können. Hierzu stellt das SDIL insbesondere Cloud-Dienste der Plattformpartner (IBM, SAP und Software AG) zur Verfügung: www.sdil.de/plattform. Aspekte des Modell-Lebenszyklus vom Lernen bis zur Überwachung und kontinuierlichen Validierung von Modellen sollten im Sinne einer Verwertung betrachtet werden.

Update: Verlängerung der Ausschreibung um eine Woche bis zum 12. Juli 2021, wegen eines technischen Problems mit der Einreichungsemailadresse (Falls Sie keine Bestätigung der Einreichung erhalten rufen Sie bitte Till Riedel unter +49 721 608 41706 an)
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Plattform

Neben der Wissenschaftlichen Qualität, der innovativen Nutzung industrieller Datenquellen und einem klaren wissenschaftlichen als auch wirtschaftlichen Verwertungsplan, ist die gewinnbringende Nutzung von Rechenressourcen im SDIL relevant für die Auswahl.

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Ablauf

Insbesondere ist die Integration von Daten und Fragestellungen aus kleinen und mittleren Unternehmen erwünscht, die als ungeförderte Partner von der Kooperation profitieren.
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Antragsteller erhalten innerhalb von 4 Wochen nach der Einreichungsfrist eine Rückmeldung über den Erfolg der Begutachtung und können so schnell wie möglich mit Ihrer Forschung beginnen.

Der vollständig ausgefüllte Antrag für eine Förderung im Rahmen von SDI-C Call 4 muss bis zum 05. Juli 2021 an die Geschäftsstelle des Konsortialführers geschickt werden (vorzugsweise im docx-Format an office@sdil.de). Förderfähig sind Personalkosten der am Projekt beteiligten Forscher am DFKI, Forschungszentrum Jülich, Fraunhofer Gesellschaft und KIT. Interessierte Unternehmen können sich auch ohne einen akademischen Partner frühzeitig unter office@sdil.de bewerben, wenn Sie nach der Lösung für interessante Probleme auf Ihren Daten suchen. Außerdem findet am 10.06.2021 um 11:30 Uhr eine Online-Informationsveranstaltung mit Networking-Möglichkeiten statt.  
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policy

Das SDIL bietet einen rechtlich und technisch sicheren Rahmen für die Verarbeitung der Daten im Rahmen des beantragten Mikroprojekts (siehe Muster-Datennutzungsvertrag für Mikroprojekte in Anlage 2). Der individuell anpassbare Musterkooperationsvertrag (Anlage 3) für Mikroprojekte, den die Forschungs- und Industriepartner sowie das KIT als Betreiber der Infrastruktur vor Projektbeginn in Übereinstimmung mit dem Gesamtkooperationsvertrag vereinbaren, ist beigefügt. Innerhalb dieses Vertrages regeln die Partner klar die jeweiligen Nutzungsrechte an den Daten und den Ergebnissen, so dass die Interessen aller Parteien geschützt sind. Beispiele für erfolgreiche Kooperationsprojekte mit Industriepartnern finden Sie unter: www.sdil.de/projekte.

Rechner- und Cloud-Ressourcen im SDIL werden den Mikroprojekten kostenlos zur Verfügung gestellt. Das SDIL berät die Antragsteller auch gerne im Vorfeld. Technische und organisatorische Anforderungen des jeweiligen Mikroprojekts an die Infrastruktur können vorab mit dem Operations-Team geklärt werden: sdil-platform-support@lists.kit.edu
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Nach Freigabe der Mittel durch den Projektträger und Abschluss eines Kooperationsvertrages mit dem Datenanbieter kann das Projekt sofort starten.

Geförderte Mikroprojekte in dieser Runde sollen bis spätestens März 2022 abgeschlossen sein. Die Ergebnisse werden in Veranstaltungen und auf der Website (www.sdil.de/projekte) öffentlich präsentiert. Insbesondere sollen die Projekte zu einer zeitnahen gemeinsamen Verwertung der Ergebnisse mit dem beteiligten Unternehmen führen.

Die Freigabe der Mittel für die besten Projektideen wird nach positiver Begutachtung auf Basis eines gemeinsamen Lenkungsausschussbeschlusses durch die federführende Stelle des jeweiligen Partners beim BMBF beantragt und erfolgt schließlich nach Begutachtung durch die Förderstelle im Rahmen des bestehenden Projektes, so dass die Mittel innerhalb weniger Wochen zur Verfügung stehen können! Darüber hinaus können Sie die Vorlagen auch unabhängig von der Ausschreibungsfrist nutzen, um “ungeförderte” Mikroprojekte zu beantragen, für die dann die Nutzung der Infrastruktur beantragt wird.
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